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Der Trubel, falls es welcher war, ist vorbei - es ist sehr ruhig und angenehm am Pool und am Strand, wo wir gemütlich spazieren.
Abends essen wir wieder lecker Arabisch im „Automatic". Danach treffen wir Rainer auf eine Zigarre in der „Left Bank" Bar auf einem Hügel gelegen, mit schönem Ausblick über den Strand bis zum Seeb Airport. Über der Bar befindet sich das erstklassige Restaurant „Mumtaz Mahal". Helmut, unser Kapitän, Rainer, Inge und ich reden bis Mitternacht über die Alten Zeiten der Fliegerei und den Wandel den diese in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Rainer mit Wehmut über die Swissair, wo er 20 Jahre verbrachte. Dazu gibt es gute Brasilianische Zigarren aus Sao Paulo. Meine Damatta Graduado 2006 ist wirklich ausgezeichnet.
Am nächsten Tag lädt uns Rainer nachmittags zu einem Ausflug in das neue Barr Al Jissah Resort von Shangri-La.
Die Fahrt dorthin ist bereits sehr interessant, vorbei an Mutrah, der Altstadt Muskats und dann eine Strasse die richtig in die Berge "gefräst" ist.
Das Resort befindet sich oberhalb von Mutrah und des Al Bustan Palace, und besteht bis jetzt aus Drei Hotels, ein 6-Sterne ( Al Husn ) und 2 5-Sterne Hotels ( Al Waha und Al Bandar ).
Alles sehr geschmackvoll und breit gefächert, von Luxuriös bis Familienfreundlich.
Dazu kommen noch Villen, Reihenhäuser, es wird ein grosser Komplex werden. www.shangri-la.com/en/property/muscat/barraljissahresort Vieles, wie die Zufahrtsstrasse ist durch und aus dem Felsen gehauen. In der Lobby des Al Husn Hotels & Spa fühle ich mich an die Dorfkirche in Spanien erinnert wo ich Messdiener war. Es duftet nach Weihrauch, das Wahrzeichen Oman's. Im Mittelalter war der Exportschlager Oman's, und noch heute wird es auf dem Basar angeboten.
Eines der Wahrzeichen am Hafen von Mutrah ist der „Incense Burner", ein Weltraumähnlicher Turm dass an den Weihrauch"brenner" erinnern soll.
Wir laufen lange durch den Resort, schauen uns den privaten Strand des Al Husn Hotels an, den „Infinity Pool" der sich mit dem Indischen Ozean zu vereinen scheint, dann hinunter an den Strand.
In einem typischen Zelt trinken wir Kaffee und rauchen eine Zigarre, sehr guter Service, wie erwartet.
Fast 3 Stunden verbringen wir mit der Besichtigung der Anlage. Ein Wasserkanal umringt diese und die Touristen können im Schlauchreifen sich hier von Hotel zu Hotel treiben lassen. Wir haben keine Badehose dabei und laufen.
In der Nähe gibt es übrigens ein attraktives Tauchcenter das wir auch gerne besuchen : http://www.omandivecenter.com/
Es wird dunkel, und wir fahren an der Corniche zurück nach Mutrah. Die Strassen festlich und farbenfroh dekoriert vom Nationalfeiertag.
Wir passieren einige Schäden an den Kaimauern die noch vom Taifun „Gonu" stammen der im Juni dieses Jahres hier 3 Tage wütete. Der Schaden wird auf 3 bis 4 Milliarden Dollar geschätzt. Es war Oman's erster Taifun in 50 Jahren und erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Strassen wurden zerstört, Häuser zerfetzt. Das öffntliche Leben kam zum Stillstand. Mutrah ist Muskats Hafen und Basar. Inge holt sich Muskatnüsse und Safran ( der hier sinnigerweise aus Albacete/Spanien kommt ).
Es ist ein kleiner, gemütlicher Basar ohne Trubel, die Händler freundlich. Genauso wie die Einheimischen . Als ich ein Foto neben einem Mannequin in der Dishdasha machen möchte, stellt sich lächelnd ein netter Omani neben mir - das auch das Original zu Bild kommt !
Aufrichtig freundlich und offen, so habe ich die Omanis immer empfunden. Vor 20 Jahren hatten wir länger hier frei und sind etwas durchs Land gefahren. Ein sehr schönes, wildes und abwechslungsreiches Land. Es geht dann zurück in das Qurum Beach Resort, neben unser Hotel. Jeden Mittwoch Abend gibt es das Beste Seafood Büffet das ich weltweit kenne. Rainer begleitet uns - wir geniessen den Garten, den Service des Nepalesischen Maitre's, die Hummerschwänze und ein paar sehr gute Punch Punch. Interessanterweise liegt neben dem Qurum Beach Resort auch die Casa Muskat, die ich am nächsten Tag besuche. Hervorragende Auswahl, exzellent gepflegt, wirklich eine Pracht Casa, die vom sehr freundlichen und
Informierten Mr. Nafseer Ebrahim geleitet wird.
Wir reden länger über Kuba, Robaina, Festival und die Casas. Ich hole mir 3 lose Zigarren und bekomme eine kleine HdM geschenkt. Perfekter Service. Im Inter-Conti, unserem Hotel, findet zur gleichen Zeit unseres Aufenthaltes dort eine grosse Harley-Davidson Owners Group Versammlung statt. 4 Tage lang treffen sich die Hog Besitzer aus der gesamten Golfregion hier. 62 Zimmer sind gebucht, eine Bar ist freigehalten, im Garten gibt ein riesiges open air Büffet mit Band und Show, 250 Motorräder haben einen grossen Parkplatz exklusiv für sich. Ich laufe durch die Motorräder und bewundere deren Schönheit und Exzentrik. Dazu die Typen die sie fahren. Auch wenn sie Ärzte oder Anwälte sind, sie sehen alle nach Harley aus. Hier habe ich eine Fotogalerie eingestellt : HARLEY DAVIDSON OWNERS GROUP MEETING Die meisten der Teilnehmer sind expats die am Golf, im Sandkasten, leben und arbeiten. Amerikaner, Briten, Australier, Süd-Afrikaner die aus Saudi Arabien, Kuwait, Qatar, Dubai oder Kuwait angereist sind. Alles freundliche, offene Leute die sich freuen zu erzählen, und stolz sind ihre Hogs zu zeigen. Nach jeder Fahrt putzen und polieren sie ihre Maschinen mit Liebe und Hingebung. Leider verpassen wir das grosse Showfahren der Motorräder am nächsten Tag da wir leider abfliegen. Wenn wir auch so ein „Big Smoke" in Oman veranstalten könnten ... So, das war der "RmmF Bericht" - es geht allerdings bald weiter. Ich muss noch schnell nach Teheran ( wo ich Zeit habe diesen Bericht zu tippen ), dann geht es Anfang Dezember 5 Tage nach Dubai. Wieder ein Flug wo meine Frau sich freut mich zu begleiten. Sonne, Trubel und eine Zigarre mit Keith, dem Emirates Kapitän wartet auf mich.
Und zwischen den Jahren ? More of the same - es geht nach Singapur.
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