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Nachdem
ich aus PEK Anfang November zurück kehrte, kurierte ich die Erkältung
die ich mir an der Grossen Mauer geholt hatte als ich verschwitzt die
Rodelbahn zum Tal fuhr und dabei vergass, dass es nur 4 Grad waren.
Es
ging danach wieder nach Dubai. Nach dem Lunch noch ein relaxter Smoke
mit Michael unter einer Palme im Jebel Ali. Immer noch 30 Grad nachmittags,
unglaublich.
Diesmal
hatte ich das Glück eines grosszügigen Apartments mit Meeresblick im Palm
Tree Court, der Wellness und Spa Dependance des Jebel Ali.
Es
folgte die jährliche Notfallübung zur Lizenzerhaltung für B-747 und A-340
im LH Flight Training Emergency Simulator. Noch eine Arbeitstagung und
es ging erneut nach Beijing.
Sonnenaufgang
über der Mongolei auf dem Weg nach Beijing
Diesmal
wollte ich zu einer Abschiedsparty unseres dortigen Stationstechnikers,
ein guter Freund, der in den Ruhestand gehen sollte.
Bernd
"Lau Ma" zwischen Antje und mir
Bernd
hatte allerdings kurz vorher verlängert und somit feierten wir nicht
seine Pensionierung sondern seine Verlängerung um 2 ½ weitere Jahre in
Beijing.
Bei
einem erstklassigem Büffett fanden wir uns im „Schillers 2“ im Diplomatischen
Viertel von Beijing.
An
die 30 Kollegen und Freunde – teilweise aus Deutschland eingeflogen –
freuten sich mit dem guten Bernd „Lau Ma“.
Auch
ich bin froh, dass ich weiterhin sein Gesicht sehen werde wenn ich in
PEK die Jumbotür aufmache. Er wird, wenn er nicht wieder verlängert, dann
etwa ein halbes Jahr vor mir den Abschied nehmen.
Mehr
Information zu AMECO, unserem technischen Betrieb in Beijing,
ein langjähriges Joint Venture von LH und Air China gibt es unter :
http://www.ameco.com.cn/english/info/index.htm
Am
nächsten Tag besuchte ich dann den Pan Jia Yuan – den Antik oder Flohmarkt
– den es nur Samstags/Sonntags gibt.
Auf
der Fahrt dorthin sehe ich die erste Maybach Limousine, ein Hochzeitspaar
hat sie anscheinend gemietet.
Maybach
in Beijing
Im
Pan Jia Yuan treffen sich Menschen aus ganz China, von Tibet über Nepal,
der Mongolei im Norden bis zu Hmongs aus dem Grenzgebiet zu Laos und Thailand.
Es ist eine faszinierende Vielfalt.
Auf
dem Antik/Flohmarkt
Ein
richtiger Flohmarkt
Vor
einiger Zeit, etwa vor 2 Jahren, hatte ich dort eine schöne, ausgefallene
Holzschnitzerei eines Zigarrenrauchers in Ebenholz gesehen.
Aber
es sammelt sich so vieles an wenn man fliegt, dass ich sie damals nicht
kaufte.
Schönes
Bild
Aus
dem Sinn ging sie mir jedoch nicht.
Diesmal
wollte ich danach suchen. Und : Tatsächlich, ich fand den Stand und ............
die Schnitzerei war immer noch da !!
(
Gut, es gibt noch nicht sehr viele Zigarrenraucher in Beijing und sie
war nicht gut sichtbar, aber immerhin : Bingo ! )
Nach
30 Minuten feilschen, mehrmaliges kommen und gehen, hatte ich den „Cigarman“,
wie ich ihn getauft hatte, erstanden.
Bingo,
habe den Cigarman wiedergefunden !
Eine
Woche später sollte ich den Cigarman beim monatlichen Smoke des Cigar
Cult Club in Wiesbaden „einrauchen“.
Bernd,
links, der gerade aus Kuba kam, beim Austeilen von Köstlichkeiten
Bernd
"Tyremountain", Liebhaber grosser Formate
und
der Cigarman in Wiesbaden
Der
Cigarman hat jetzt einen guten Platz in meinem Arbeitszimmer.
Aber
nicht nur der Cigarman, auch ein Hund flog mit uns von PEK nach FRA.
Ein
kleines, goldiges Kerlchen den wir alle sofort ins Herz schlossen.
Zum
Knuddeln
Eine
Handvoll "Jumbolino"
Wir
tauften ihn, unter anderem, „Jumbolino“.
Unser
"Pekinese"
Wieder
zu Hause nutze ich einen schönen, sonnigen Herbsttag um wieder mal über
den Rhein nach Schloss Vollrads zu fahren.
Schloss
Vollrads im Herbst
Dort
hole ich einige Flaschen 2003-er Riesling Spätlese , die ich Anfang
Dezember Michael in Dubai bringen werde, und probiere einen ausgezeichneten
2002 Schloss Vollrads Edition Grünsilber den ich für uns kaufe. Ein vorzüglicher
Wein, ausgewogen, voll und elegant. Ein Tip von Michael, dem Liebhaber
und Experten von Schloss Vollrads.
Exzellente
Weine
Schloss
Vollrads
Da
man in der Probierstube nicht rauchen darf, fahre ich wieder hinunter
und halte am Rheinufer bei Schloss Rheinhartshausen. Dort rauche ich eine
Rey del Mundo Demi Tasse und betrachte den Strom und die Schiffe.
Am
Rhein
Der
letzte Flug des Monats November führte mich wieder mal nach Seoul.
Ich
hatte noch ein paar „Rotkäppchen“ für neue Raucher unserer Runde zu bestellen,
und auch Frau Irene Seiler sollte eine Kappe bekommen.
Seoul,
das Rathaus in der Innenstadt
Mr
Park freute sich. Die Kappen und andere Sachen ( Gepäckanhänger ) wurden
mit „rauchender Zigarre“ bestickt.
Mr
Park "Your Name on a Hat" bei der Arbeit
Fliegende,rauchende
Zigarren in Seoul ...
Für
meinen neuen Laptop holte ich die passende Tasche, passend auch da es
sich um einen Koreanischen Samsung handelt ..... diese wurde dann
von Mr Park ebenfalls mit Namen und Zigarre verschönert.
Ich
hatte Zeit, die Wintersonne war wunderschön, der Tag ruhig und relaxed,
so genoss ich Koreas Hauptstadt in Ruhe.
und
..... sitzende, rauchende Zigarre beim Cappuccino in Seoul
Ein
Cappuccino und eine Zigarre in der Sonne geraucht, die Märkte besucht,
die freundlichen Menschen beim einkaufen und essen beobachtet.
Gute
Auswahl an Zippos in Itaewon
Auch
in Seoul schöne, kleine Hunde
Überall
wurde ich freundlich begrüsst, gastfreundlich aufgenommen, man bot mir
Gespräche, Suppen, Snacks und Getränke an.
Mit
den freundlichen Menschen in Seoul
Ich
sah viel frischen Fisch, viel Winterkohl - Kimchi -, viele Schweineköpfe
und viel getrockneten roten Pfeffer der frisch gemahlen wurde.
Der
erste von vielen Schweineköpfen
Frischer
Fisch in der Markthalle ......
....
und die Trocken Fisch Abteilung
Frischer
Paprika als Chilischote, dahinter die Mühle
Für
den kleinen Hunger zwischendurch
Frisches
Angebot an Snacks
Überall
diese Köpfe
Alles
in allem, ein interessanter, ausgefüllter, sonniger Tag in Seoul, der
Abends von einem Cocktail und einer Zigarre in der Lobby Bar des Grand
Hilton gekrönt wurde.
Wir
fliegen jetzt mit A-340-600 nach Seoul. Der Hinflug dauerte 9h45 und der
Rückflug 11h30. Nach etwa 4 Stunden wurde es ein Nachtflug bis zur Landung
um 19h in FRA.
Ein
angenehmer, nicht voller Flug, der sich jedoch auch lang zieht.
Beim
zurückrollen des Flugzeuges in ICN stehen unsere Abfertiger und Check-In
Mitarbeiter in Reih und Glied auf dem Vorfeld und verabschieden winkend
unser Flugzeug und unsere Gäste. Eine aussergewöhnliche Geste die ich
nur aus früheren Zeiten in Japan kenne.
In
einer Ansage mache ich unsere Gäste darauf aufmerksam.
Unsere
KollegInnen in ICN verabschieden das Flugzeug
Nach
dem Take Off in ICN
In
Frankfurt erwartet mich eine angenehme Überraschung.
Der
Weihnachtsflug verspricht sehr interessant zu werden.
Aber
das ist bereits der nächste Bericht.
Bis
dann.
Copyright
11-2004 © Ninos Flying Cigar
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